Ich zitiere:
Walnussbaum Mythologie
In der Mythologie hat der Walnussbaum immer eine große Rolle
gespielt. Unter anderem galt der Walnussbaum im deutschen Volksglauben
als Lebensbaum und wurde oft bei der Geburt eines Kindes gepflanzt. Aber
mehr noch galt der Glaube, dass unter dem Walnussbaum der Teufel und die
Verstorbenen leben. Dieser Glaube ist darauf zurückzuführen, dass durch
die wachstumshemmenden Stoffe in den Blättern unter Walnussbäumen schwer
eine Vegetation möglich ist. Die Walnuss galt im christlichen Glauben
als Zeichen der Dreieinigkeit. Der zarte Kern galt als das Fleisch
Christi, die fleischige, pfeffrig schmeckende Fruchthülle als das Leiden
Christi und die harte Fruchtschale als das Holz des Kreuzes. Bei den
Germanen galt der Walnussbaum als Fruchtbarkeitssymbol, gewidmet der
Liebesgöttin Fro. Man nahm an, dass durch Walnüsse die Manneskraft
gesteigert würde. Man verschenkte zu Hochzeiten Walnüsse oder warf diese
als Zeichen der Fruchtbarkeit vor die Füße des Brautpaares.
aus: https://www.naturix24.de/blog/walnussbaum-mythologie
Was die Vermutung bestätigen könnte, dass der von mir beschriebene Baum zu Tante H.'s Geburt gepflanzt wurde (was sich ja inzwischen als nicht wahr herausgestellt hat).
Bei "Dreieinigkeit" denke ich an die Dreigestalt des Torsos. Und sieht er nicht auch aus wie Christus am Kreuz?
 |
Walnusstorso, im Hintergrund der frühere Hühnerstall und Gesindeunterkünfte |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Ich freue mich über Deinen Kommentar - danke!