Freitag, 20. Juli 2018

Entdeckt!

Da es mit der direkten Pflanzenbefragung bei mir noch nicht so ganz gut klappt, habe ich mal recherchiert und fand heraus:

Die Wunderblume hat Blüten unterschiedlichster Couleur und sogar solche, die aus verschiedenen Farben zusammengesetzt sind:



Das ist nun für mich nicht neu, denn ich erlebe es Jahr für Jahr. Was ich allerdings nicht wusste ist, dies (Zitat):

Das Pigment, das für das menschliche Auge gelb erscheint, leuchtet im bläulichen Licht der Abenddämmerung grün - und das wiederum können Bienen hervorragend wahrnehmen.
Weitere Informationen zu der Erklärung hier.

Allerdings fand ich noch keine Erklärung dazu, wie die Wunderblume aus ein und derselben Pflanze Blüten in verschiedenen Farben generiert. Das Rätseln geht weiter ...

Vielleicht kann mir da jemand auf die sprünge helfen???

Mirabilis und der Wunderschmuck

Liebe Wunderblumenfans,

es ist einige Zeit ins Land gegangen. Ihr erinnert Euch? Letztes Mal zeigten wir Euch unsere ersten Anzeichen davon, dass wir blühen wollten. Wir hatten unsere Austriebe geteilt. So sah das aus:


Inzwischen ist unsere Gartenfee Tag für Tag mit uns befasst, denn wir blühen ohne Unterlass. Ja, sie erlebt ein wahres Wunder mit uns!

Und sie weiß unseren Zauber zu würdigen. 

Wie sie das tut?

Jeden Morgen lässt sie das Raffrollo herunter und erfreut sich an den vielfarbigen Blüten, die wir ihr jeden Tag aufs Neue schenken. Dann öffnet sie die Tür, begrüßt uns mit einem freudigen "Guten Morgen, ihr Schönen", das aus ihrem Herzen spricht und entfernt dann liebevoll alle zusammengezogenen Blüten des Vortages. So erstrahlen wir Tag für Tag in neuem Glanze. Dieses Ritual nennt unsere Gartenfee Meditation und das ist auch für uns sehr angenehm, denn wenn wir uns wahrgenommen fühlen, geht es uns richtig gut. An heißen Tagen bekommen wir täglich mindestens drei bis fünf Liter Wasser, manchmal mit einem Schlückchen Dünger versetzt. Wir blühen auch ohne diese Zusatzgabe, aber wir verschmähen sie auch nicht.

Und dieses Jahr haben wir uns noch etwas Besonderes für unsere Gartenfee ausgedacht. Wir blühen nämlich bis mittags, so dass sie den halben Tag lang an unserem Duft schnuppern kann.

Im großen WeltWeitengeWebe wird ja über uns verbreitet, dass wir unsere Blüten erst am späten Nachmittag öffnen und in der Morgendämmerung bereits wieder verschließen. Da wir aber wahrnehmen konnten, dass sich unsere Gartenfee bei schönem Sommerwetter gern bis zur Mittagszeit auf der Terrasse aufhält, haben wir eine Ausnahme gemacht. 

Übrigens hat unsere Liebhaberin ein Foto von unserer Blütenpremiere gemacht. Ihr wollt es sehen? Da ist es:

Blütenpremiere am 4. Juli 2018 um 19.30 Uhr - kurz vor der Öffnung
Eine Dreiviertelstunde später

Damit Ihr mal sehen könnt, wie viele Blüten wir am Tag hervorzaubern, hat unsere Gartenfee damit eine Aussage gestaltet:

Zählen nicht nötig - es sind 31!
Das war die Blütenmenge nach erst zwölf Tagen Blühzeit (16.7.18), seitdem schenken wir der Gartenfee täglich mehr!

Heute Morgen - am 20. Juli - machten wir ihr ein weiteres besonderes Geschenk. Wir wissen, dass unsere Gartenfee das Nordlicht und seine wunderschönen Farben anhimmelt. Also gaben wir uns richtig Mühe und zauberten ein krasses Pink:


Dabei kann es auch vorkommen, dass wir direkt daneben eine ganz andersfarbige Blüte setzen:


Wie uns das möglich ist, haben wir unserer Gartenfee noch nicht verraten. Sie rätselt noch - ob es an unserer Stellung zur Sonne liegt, an Insekten, die uns besuchen (nein, das ist es nicht!) - wir hüllen uns in Schweigen. Aber vielleicht wird es ihr ja noch gelingen, unsere Künste zu begreifen ...

So inspiriert, entdeckte unsere Gartenfee gestern ein pinkfarbiges T-Shirt, das sie heute Morgen freudig über den Kopf zog. So gekleidet begegnete sie uns heute beim Öffnen der Terrassentür. Wir freuen uns, dass wir so sehr mit ihr verbunden sind!

Dann entwarf sie noch einen hübschen Schmuck, nachdem sie gestern bei einer Freundin das Basteln von einfachen Papierperlen gelernt hatte. Natürlich sollten die Polarlichter darin eine Rolle spielen:

Das Armband ist gekauft und war schon vorhanden,
die drei Perlen wurden auf eine grüne Jade-Perlenkette aufgezogen.



Der Schmuck passt ins bevorzugte Farbschema der Trägerin:

Eigenproduktion

Weiterer Schmuck wurde noch heute kreiert:

Das Armband gehört nicht zu den Eigenkreationen, passt allerdings farblich sehr gut.



Und zum Schluss noch eine letzte Kreation - die kleinen Röllchen in der türkisbunten Kette - gerollt aus alten Nordlichtkalender-Fotos:



Anmerkung der Gartenfee:

Morgen werde ich mir Halsreifen aus Edelstahl besorgen, auf die die Perlen nach Belieben aufgezogen werden können.


Stopp! Noch nicht gehen! Wir möchten uns noch im aktuellen Kleid präsentieren, auch endlich mal in voller Gestalt:

20. Juli 2018 um 17.30 Uhr


Wir bereiten schon wieder die nächste Blütengeneration vor. Altes und Neues verwandelt sich nebeneinander. Und tief im Grunde knospen schon die nächsten kleinen Wunderlinge ...

Tschüss und bis demnächst,

Eure Mirabilis Wunderblumen


Montag, 18. Juni 2018

Der Sommer ist lang - oder tief!

Was bekam ich gerade zu hören?

"Wir haben schon Mitte Juni ... meine Güte, was ist der Sommer doch kurz!"

Dabei haben wir es doch selbst in der Hand, wie lang wir den Sommer haben wollen. In dem Moment, in dem man beschließt, alles sehr bewusst und in die Tiefe gehend zu betrachten, wird der Sommer unendlich. Abgesehen davon, dass wir die Zeit beim vertieften Betrachten vergessen, wissen wir doch, dass der Sommer immer wieder kommt. Und das Fantastischste daran ist: Er kommt IMMER WIEDER NEU!

Und genau das will ich mit meinem Gartenblog tun ... vertieft betrachten ... und zu ähnlich vertieftem Betrachten anregen. Gehe durch den eigenen Garten oder durch die Gärten anderer Menschen, wenn Du selbst nicht glücklicher Garten(mit)gestalter bist. Oder betrachte Deine Topfblumen - ich bin sicher, Du hast welche, sonst würdest Du kaum hierher gekommen sein. Menschen, die keine Natur, keine Pflanzen, keine Blumen mögen, werden sich wohl kaum in mein Blog verirren.

Heute will ich eine eigensinnige Pflanze vorstellen, die ich im Mai in unseren Garten holte - eine Dipladenia mit leuchtend roten Trompetenblüten. Auf welchem Wege gelangte sie in mein Bewusstsein? - Es war meine Freundin T.V., die mir ein Foto von ihrem wunderschönen Exemplar schickte, das sie in ihren Terrassentrog gepflanzt hatte und das hoch hinaus gerankt war. So etwas wollte ich auch haben! Gerade des Rankens wegen ... ja - von wegen!

Es war nach den Eisheiligen Mitte Mai, dass ich die wunderschön leuchtende Blume, die bereits in der Gärtnerei bis zum Blühstadium gezogen worden war, in unseren Trog pflanzte. Dort blüht sie seit jenem Tag ohne Unterlass. Gute Laune machen die kräftig roten Blüten, die sich wie kleine Trompetentrichter dem Licht entgegenstrecken. In der Blütenmitte lockt die energiereichste Farbe - das Orange - den Blick tiefer hinein, die Blüten locken Hummeln und Bienen an - Kolibris in unseren Breiten natürlich nicht, in ihrer tropischen Heimat allerdings schon.

In dem bereits rankenden Zweigwerk entdeckte ich eine kleine Kletterhilfe und freute mich auf den Drang der Blume, irgendwo hochzuklettern. Also bot ich ihr ein entsprechendes Gerüst an, mit dessen Hilfe sie in die Höhe würde wachsen können.


Am oberen Ende befestigte ich die Spitzen der Rankhilfe mit einem Bindfaden an der Sichtschutzwand und ließ der Natur ansonsten ihren Lauf.

Auf dem nächsten Foto ist bereits zu sehen, dass die Rankhilfe angenommen wurde. Aber die an dem Rankzweig wachsenden Blätter sind noch sehr klein und Blütenansätze kann ich keine entdecken. Nun bin ich ja ein geduldiger Mensch, doch inzwischen erfuhr ich, dass im Handel oft gestauchte Züchtungen angeboten werden, die künstlich am Wachstum gehemmt werden. Sollte meine Dipladenie so behandelt worden sein? Es ranken nur zwei Wachstumstriebe und die halt sehr spärlich.

Allerdings kann ich angeblich im nächsten Jahr mit mehr Rankwachstum rechnen. Ob ich sie als Zimmerpflanze durch den Winter begleite? Es lohnt sich, denn ... "wenn das Stauchmittel seine Wirkung verloren hat, schießen sie merklich in die Höhe"!!, so erfuhr ich aus einer Gartenzeitschrift.


Und nun möchte ich noch vom Eigensinn der Pflanze erzählen. 

Ein Trieb, wie man auf dem vorherigen Foto bereits sieht, hat sich nach dem Verlassen des Rankgerüsts weiter um den Bindfaden hochgeschlungen und anschließend ein Dekoelement des Sichtschutzzauns umringelt.

Den zweiten Trieb wollte ich um den nächsten Stab leiten, rechts von dem anderen. Pustekuchen!!!

Pflanzen wissen selbst, wie sie wachsen wollen! Sie haben einen Eigensinn.

Hier der erste Trieb:



Noch einmal von der Rückseite der Wand aus gesehen:



Und der zweite? Was tut der? Er wächst ganz frech weiter nach rechtsrechtsrechts ... bis er einen schmalen Spalt entdeckt, durch den die Sonne morgens ihre verlockenden Strahlen sendet. Hier will die Pflanze mit ihrem zweiten Trieb hin. 

Wollte man die Triebe mit Personen vergleichen, so würde uns der zweite sagen: "Nee, so nah will ich nicht an den anderen. Wenn ich mal meine Blätter habe und Blüten entwickle, dann wird es mir zu eng in so großer Nähe. Aber hier ist ein tolles freies Plätzchen für mich!"




Ob die Wurzel weiß, was ihre Spitzen dort oben in luftiger Höhe treiben? Ich bin ganz sicher: JA! Denn alle Teile der Pflanze sind miteinander verbunden. Es ist ein anderes Wissen, als es uns Menschen zueigen ist. Dieses Wissen beruht nicht auf Verstand, es beruht auf ... na ... WISSEN halt!!! Naturimmanentes göttliches Wissen. Eine besondere Form der Intelligenz - In-ZELL-igenz!



Ich werde später berichten ...

Montag, 11. Juni 2018

Wir sind wieder da!

Hallo, liebe Wunderblumenfans,

da sind wir wieder! Wir haben unsere Energie über den Winter in die Erde hinuntergezogen, in eine längliche Knolle. Oberirdisch haben wir alles abgeworfen. So schienen wir verschwunden zu sein. Aber unsere Gartenfee hat uns als Speicherknolle schön frostsicher verpackt in der Garage aufgehängt - umwickelt mit Zeitungspapier und umhüllt mit einem Jutesack. So konnten wir während der kalten Jahreszeit gemütlich unter der Decke baumeln.

Bald spürten wir in uns ein unaufhaltsames Sehnen und Treiben und waren froh, als unsere Gartenfee uns irgendwann im April wieder an die frische Luft holte. Wir bekamen unseren alten Platz in dem Topf vom Vorjahr, in dem die alte Erde mit frischer Erde vermischt wurde. So durften wir wieder hinaus auf die Terrasse. Es war nicht eine einzige Nacht seitdem so kalt, dass wir nochmal ins Warme zurück mussten. 

Und nun seht, was wir seitdem aus uns herausgetrieben haben:



Unsere Gartenfee kennt unsere endgültige Größe. Sie weiß, dass wir als Einzelpflanze einen Durchmesser von bis zu 60 cm bekommen können. Deswegen hat sie die kleinen Kinder verpflanzt, die aus unseren Samen wuchsen, die in der Erde vom Vorjahr geschlafen haben. Wir Wunderblumen bekommen jedes Jahr gerne hundert Kinderchen und mehr. Wenn meine Gartenfee die nicht von der Erde absucht, dann gehen sie im Folgejahr ganz von selbst auf. Auf dem Bild oben sitzen sie noch unter unseren großen Blättern.

Inzwischen sind wir so groß herausgewachsen, dass wir uns gerne an ein Stöckchen lehnen, wenn es mal zu windig wird.



Unsere ersten Austriebe haben sich inzwischen oben geteilt. Damit zeigen wir, dass unsere Blütezeit nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen wird.



Zwei unserer Kinder, die aus Samen wuchsen, haben einen schönen sonnigen Platz in der Holzschubkarre im Garten bekommen. Sie sind noch viel kleiner als wir Knollenexemplare. Im nächsten Jahr werden unsere Kinder auch Knollen haben. Vermutlich werden die aber nicht so lang in die Erde wachsen, denn die Schubkarre ist nicht sehr tief.


Wir melden uns wieder, wenn es Neuigkeiten gibt. 

Bis dann, 
genießt den schönen Sommer!

Eure Mirabilis Wunderblumen

Mittwoch, 23. Mai 2018

Datenschutz - Impressum

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Dienstag, 5. September 2017

Darf ich mich vorstellen?

Hallo, liebe Gartenfreunde,

mein Name ist Mirabilis jalapa oder - in Eurer Sprache gesagt - Wunderblume. Gern möchte ich mich Euch zeigen, von Nahem, von Weitem ... das, was meinen Namen rechtfertigt, vorführen.

Genau - heute führe ich Euch erst mal vor ... Ihr werdet gleich sehen ...

Ich kann nämlich die Uhrzeit anzeigen. Jaha, und das viel besser als eine normale Uhr mit Zeigern. Dabei könnt Ihr nämlich gleich ablesen, wieviel Zeit VERSTRICHEN ist! Ihr glaubt mir nicht?

Vorweg noch eine Information: Ich messe die Zeit des Tages in 10 Stunden mal 2 = 20 Stunden.


Na, dann mal los: 12 Uhr bis halb eins - ein halbe Stunde ist vergangen.



Fast eins - eine Dreiviertelmirabilsstunde ist vergangen:



Ein langer Zeitraum - 10 bis halb 4:



Viertel nach 4 bis 5:



Dieselbe Zeit(dauer)anzeige - gemerkt?



5 bis fast 7 - ich halte mein Zifferblatt etwas schräg. Flirt-Time! Diese Uhrzeit soll nämlich die ersten Nachtfalter anlocken, denn die mögen meinen in der Nacht ausströmenden Duft. Seht Ihr, wie raffiniert ich solch ein Tierchen imitieren kann?



Die Mitte der Nacht ist erreicht - kurz nach 9 bis 1. Meine Mitternacht ist um 10.



Fast 1 bis zweieinhalb - bald beginnt ein neuer Morgen und ich werde dann meine Ziffernblätter wieder schließen. Aber bis zur Menschen-Uhrzeit um 12 kann man mich noch bewundern, dann muss man bis zum folgenden Abend warten.




Na, Ihr seid mir doch jetzt nicht etwa auf den Leim gegangen? Ist es mir gelungen, Euch vorzuführen? Ihr habt doch nicht geglaubt, ich würde die Uhrzeit anzeigen? Nein? - Gut, dann bin ich froh, denn in Wahrheit möchte ich Euch doch nur dazu verführen, mich um meine Samen zu bitten, um auch so viel Freude in Euren Garten zu zaubern. Deswegen produziere ich nämlich so viele davon. Meine Wenigkeit soll nämlich in der Sommerwelt explodieren wie Eiergranaten. So sehen sie nämlich aus, meine kleinen schwarzen Samenkörner. Aber davon erzähle ich Euch später mehr.

Heute habt Ihr ja erst eine Variante meiner farbenfrohen Blütenpracht zu sehen bekommen. Es gibt noch mehr, die ich Euch an anderen Tagen noch vorführen werde.

Nun noch ein paar fröhliche Bilder aus meinem pinkgelben Farbenspektrum:

Trompete von hinten

Zweifarbig geht über einfarbig

Smalltalk über die Erlebnisse der vergangenen Nacht

Die drei Damen aus Mozarts Zauberflöte

Bis bald, Ihr lieben Blumenfreunde!
Es gibt noch viel zu erzählen ...

Donnerstag, 24. November 2016

Wie der Nikolaus zu seinem roten Mantel kam

Alle Kinder wissen es – der Nikolaus kommt im Dezember und bringt ihnen die Geschenke, die sie auf einem Wunschzettel vorher aufgeschrieben haben. Zumindest hoffen sie das.

Eine lange Reise hat der Nikolaus jedes Jahr vor sich, wenn er es schaffen will, alle Kinder zu bedenken.

Von Jahr zu Jahr wurden es mehr, seitdem Nikolaus, der als Bischof von Myra knapp 400 Jahre nach Christi Geburt die Erde verließ, in den Himmel schwebte, um von dort aus weiterhin seine spendablen Werke zu tun.


In der ersten Zeit reiste er mit einem dicken weißen Mantel, denn er musste die kalten Winter des Nordens ertragen, während er vom Himmel aus über die Häuser schwebte und die Geschenke in die Schornsteine der Kamine fallen ließ. Selten hat ihn ein Kind gesehen, denn in den schneereichen, kalten Wintern des Nordens war er mit seinem Mantel gut getarnt. Dies war sehr wichtig für ihn, denn er ist ja ein himmlischer Heiliger und sein Zauber besteht ja gerade in seiner Unsichtbarkeit.

Vom kalten Russland über Skandinavien, ja über ganz Nordeuropa und besonders über die Niederlande, wo man ihn seit dem ersten Erscheinen Sinterklaas nennt, suchte er sich seinen Weg weiter nach Amerika, wo man die Legende erzählt, es habe dort einen Getränkebetrieb gegeben, der zu Werbezwecken den Gabenbringer in einem leuchtend-roten Anzug darstellte.

Dies allerdings ist ein weit verbreitetes Gerücht.

Wie es wirklich zu dem roten Anzug kam, will ich euch heute erzählen.

Als Nikolaus seine Wege im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte immer mehr nach Westen ausweitete und seine Himmelsreise sogar bis nach Amerika ausdehnte, musste er schon sehr früh mit dem Verteilen der Geschenke beginnen. Niemals hätte er seine Aufgabe in der kurzen Zeit eines Dezembermonats geschafft. So kreuzte er auf seinem himmlischen Kalender bereits die letzten Novembertage als Reisetage an. 

Allerdings hatte das eine unvorhersehbare Folge. Im November lag die amerikanische Landschaft noch nicht unter Eis und Schnee. Der Klimawandel hatte mit der Zeit den Wintereinbruch verzögert und die Gefahr, von den Menschen gesehen zu werden, wuchs für Nikolaus immens. Der weiße Hintergrund, vor dem sich sein Mantel hätte tarnen können, war schlichtweg nicht vorhanden.

Aber bald bot sich eine Lösung an.


Als der in Amerika Santa Claus genannte Nikolaus eines Morgens gerade die letzte Kurve Richtung Himmel nahm, weil die Sonne schon über den Horizont blitzte, sah er in einem Garten den in Amerika beheimateten Amberbaum stehen. Es handelte sich um ein besonders schönes Exemplar. Seine Blätter hatten sich zum Herbst hin leuchtend rot gefärbt und Väterchen Frost hatte eine weiße Puschelbordüre an die Blattränder gezaubert. 



Santa Claus war verzückt. So etwas Schönes hatte er noch nie gesehen!


Als er weiter seine Runden zog, entdeckte er ganze Haine mit Amberbäumen, Haine, die schon ihr leuchtendes Rot entwickelt hatten. Santa Claus kam ganz plötzlich die Idee, die Wichtel in seiner Himmelswerkstatt zu bitten, ihm einen so roten Mantel zu nähen, einen mit einem weißen Puschelrand – das müsste ihn doch wieder unsichtbar machen, wenn er zu so früher Zeit über das Land ritte.

So kam es, dass er sich in der himmlischen Werkstatt einen Anzug schneidern ließ – dieses Mal aus rotem Stoff mit einem weißen Pelzrand. 

So kennt Ihr ihn alle - den Nikolaus:

genehmigt durch Angela Keinert

Dieser Anzug trug nun  die Farbe der Liebe und Santa Claus wunderte sich, dass er überhaupt so lange Zeit mit einem weißen Mantel über die Welt geritten war. Er behielt seitdem die Farbe bei und scheut sich inzwischen auch nicht mehr, überall dort, wo Menschen leben, mitten in Menschenmengen zu erscheinen und Geschenke zu verteilen. In vielen Häusern stellt er sich zur Weihnachtszeit sogar persönlich vor und erzählt, wie er von seinem Pferd zu einer Rentierherde umgestiegen ist. Zu lang sind seine himmlischen Reisen inzwischen geworden und zu viele Geschenke muss er transportieren. So hat er in Skandinavien einige Rentiere angeheuert, die dem eisigen Winter in luftigen Höhen viel besser standhalten als ein Pferd. 

© UNik 2016-11-24