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Montag, 28. Mai 2012

Schau mir bitte ins Gesicht!

Wie oft habe ich im Internet hübsche Blumenbilder aneinandergereiht gesehen, ein Blumengesicht schöner als das andere. Doch wie oft rauschte ich an ihnen vorüber, ohne genau hinzuschauen? So verkommt das Betrachten zu einem konsumierenden und im Grunde wenig befriedigenden Tun.
Auf meinen Gartenspaziergängen gehe ich ganz anders an die Erscheinungen der Schöpfung heran.
Was tun, damit auch meine Blogbesucher verweilen und genau hinschauen, was der Schöpfer an Wunderbarem zaubert?
An erster Stelle soll auch hier eine rein aufzählende Sammlung stehen, die für sich wenig zum längeren Verweilen einlädt:


Gut, solche Bilder haben ihren Reiz, denn man sieht auf einen Blick, wie vielfältig die in fast jedem Garten blühende Viola sein kann. Diese kleinen Gesichter habe ich alle heute in meinem Garten entdeckt. Mal wurden sie bewusst an eine gezielte Stelle gepflanzt, an vielen Stellen haben sie sich aber selbst versamt und überraschen mich in ihrer großen Erscheinungsvielfalt, derer es natürlich noch unzählige mehr gibt.

Nachdem ich die Sammlung zusammengefügt hatte, überlegte ich, wie ich die Aufmerksamkeit des Blogbesuchers auf die Grundzüge einer Veilchenblüte (auf deren Gesetzmäßigkeit sozusagen) und andererseits auf die Besonderheiten jeder einzelnen lenken kann. Am besten gelingt das, wenn man selbst ein solches Blumengesicht zeichnet. Ich habe es heute einmal digital getan ... ein wenig Schöpfer gespielt, die Grundzüge übernommen und individuelle Züge erfunden. Das war das Ergebnis:


An diesem kleinen Geschöpf möchte ich nun deutlich machen, wie ein Veilchenblüte optisch aufgebaut ist:

Die Gesetzmäßigkeiten
  • 5 Blütenblättchen, das untere im Vordergrund, die anderen dahinter
  • ein gelbes Einflugsloch für Insekten, die durch die Farbe geleitet werden

Die Kür
  • unterschiedliche oder gleiche Blütenblattfärbung
  • starke oder schwache "Landebahnen" oder/und diverse "Landefelder" in variierender Färbung und Form (gern Schmetterlingsform)
Aus diesen Elementen lässt sich eine unzählige Vielfalt von Blütengestalten erschaffen.

Und nun bitte ich erneut zur Galerie gesammelter Gesichter aus meinem Garten, dieses Mal einzeln und groß. Viel Spaß beim bewussten Betrachten!













Zum Schluss das uns am meisten bekannte Stiefmütterchen - gelb mit dunklem Gesicht:


Nun befällt mich der unbändige Drang, eine Viola mit dem Zeichenstift zu erfinden, doch warten jetzt leider andere Aufgaben auf mich ...

Nachtrag um 22.45 Uhr - endlich Feierabend! Jetzt reicht's mal mit Zeugnissen, Aufsätzen & Co ... nun habe ich doch noch ein Violchen gezeichnet. Na ja, besonders talentiert bin ich ja nicht, aber immerhin kann man ja wohl erkennen, was gemeint ist. Und ich gebe zu, dass ich mir nicht viel Zeit genommen habe ...



Nachtrag am 23.7.13:
Hier habe ich mir mehr Zeit genommen, allerdings habe ich monochrom gezeichnet:


Sonntag, 20. Mai 2012

Herzlich willkommen in meinem Gartenblog

Heute habe ich mal wieder einen längeren Spaziergang durch den Garten gemacht. Dabei lasse ich immer alles auf mich zukommen, betrachte in meditativer Stimmung, was mir Neues und Überraschendes begegnet. Dabei kam mir in den Sinn, diese Eindrücke, Entdeckungen und Gedanken mit anderen Menschen zu teilen.
Daher soll heute - parallel zu meinen Handarbeitsblogs - ein Gartenblog entstehen.
Wenn Du hier bei mir gelandet bist, gehe ich davon aus, dass der Garten ebenso Deine Seele berührt wie meine und ich freue mich, Dich hier begrüßen zu dürfen. Möge Dir das Gezeigte und Geschriebene Anregung für Deine eigenen Gartenfreuden sein!

Mit blumigen Grüßen
ULL-Rike



Aus der Reihe getanzt

Kleiner Normbrecher
und doch nicht Ausbrecher
bist Du,
kleines Veilchengesicht.

Mitten unter Deinesgleichen stehst Du,
doch zeigst Du,
dass in Dir mehr steckt
als Deinen Geschwistergesichtern anzusehen ist.

Du hast es gewagt,
das Andere zu zeigen,
hast Dich nicht angepasst.

So werden wir uns zwar an allen Umstehenden erfreuen,
Dich aber werden wir anlächeln,
weil du unsere Seelenordnung anrührst
und uns zeigst,
dass das Außergewöhnliche,
nicht das Gewöhnliche,
unserem Leben den lesenswerten Kick gibt,
denn ist die Natur nicht das Buch unserer eigenen Seele?