Mittwoch, 12. Juni 2013

Grün, grün, grün sind alle meine Blätter


Wie viele Grüntöne hat eine Efeupflanze?

Ein Minimum habe ich aus meinem Trog-Efeu herausgeholt. Zuerst fotografiert, dann mit einem Designereffekt versehen, alle Farben isoliert ... das Ergebnis:



Und das sind sicher noch nicht alle Schattierungen.
Ob ich das gern malen würde?
Och nööö ... schön find' ich's trotzdem ... sehr schön sogar!
Grün hat etwas Beruhigendes.

Tipp:
Eines der Bilder anklicken, dann mit dem Mausrädchen vor und zurück ... den Wechsel begucken ... lustig!

Eine Bombe im Blumentrog?

Ja, was ist denn nun aus den Wunderblumen geworden? - Da sie ja angeblich erst bei Dunkelheit zu duften beginnen, wollte ich sie gern am abendlichen Terrassensitzplatz haben und pflanzte sie inzwischen in einen der beiden großen Blumentröge. Als ich eines Morgens durchs Wohnzimmerfenster schaute, dachte ich, in einen der Tröge hätte eine Bombe eingeschlagen. Das Troginnere war aufgewühlt, die Wunderblümchen unter einem Haufen dunkler, lockerer Erde begraben. Vorsichtig kratzte ich die Erde von den Pflanzen herunter und konnte erleichtert feststellen, dass sie wohl keinen größeren Schaden erlitten hatten. Nun - es sind ja auch Wunderblumen!
Ich überlegte, was denn da wohl in unserem Trog zu Besuch gewesen war und was es dort gewollt hatte. Gesehen habe ich den ungebetenen Gast ja nicht. Es gibt mehrere Möglichkeiten. Vielleicht hat eine Amsel nach Regenwürmern gesucht, denn die Erde um die Blümchen war noch so schön locker und offen liegend. Oder eine Katze hat dort ihr Geschäft gemacht und selbiges anschließend ordentlich zugehäufelt. Oder ein Eichhörnchen hat den Trog als Versteck für seine Wintervorräte für gut befunden. Aber hätte es einen solchen Erdhaufen hinterlassen? Oder war gar ein Marder auch in unserem Garten - der, den unsere Nachbarn neulich an ihrer Pergola herumturnen sahen? Würde auch passen, denn hinter dem Trog steht eine Holzwand mit Schmuckdurchbrüchen.
Alle Überlegungen brachten mich bei der Lösung des Problems allerdings nicht weiter. Praktisches wollte getan werden ...
Da mein Schatz gerade zwei Zypressen gefällt hatte und ein riesiger Haufen Zweige noch auf dem Rasen lag, holte ich von dort einige passende Exemplare und legte sie vorsichtig um die Wunderblumen herum. Ha, dachte ich, nun findest Du WERAUCHIMMER keine nackte Erde mehr und der Trog wird für Dich jetzt wohl uninteressant sein. 


Weit gefehlt!
Einige Tage später dasselbe Bild!
Die Zweige waren beiseite getreten, gezerrt oder geweißnichtwas worden, die Erde aufgewühlt wie beim ersten Mal. Ich spürte leichte Säure in mir aufsteigen. Zwar liebe ich Tiere in meinem Garten, dulde die natürlichen Folgen, die das nach sich zieht (Katzenwürste im Blumenbeet, Amselschisser auf der Rasenbegrenzung, Wespenfraß an den Holzwänden und vieles mehr), aber wenn man mit so viel Liebe in kleinen Töpfchen Blumen aus Samen herangezogen hat, dann hört das Dulden bei mir auf. 
Was tun, um einen erneuten Angriff auf die kleinen Zöglinge zu verhindern?
Der Trog brauchte einen anderen Schutz, von dem ich nun hoffe, dass er ein größeres Tier (denn das musste es wohl sein) abhalten würde. Nun wird es spannend, denn eine Panzerhaut ist so ein Blumenbastnetz auch nicht. Aber es sind schon einige Tage vergangen und nichts ist passiert. 
Dieses wenig schmückende Netz werde ich eine Weile gespannt lassen, bis sich die neu gesetzten Pflanzen (auch die anderen) vergrößert haben. Erst dann will ich auch die Zweige nach und nach entfernen. 
Drückt mal die Daumen, dass es klappt und das Tier auch einsichtig ist.


Dienstag, 11. Juni 2013

Die Lupinen des Jahres 2013

Da sind sie wieder - die wunderschönen Kerzen mit der großen Farbenvielfalt. Ich liebe sie einfach, habe mir dieses Jahr eine neue Staude dazugekauft, da ich gerne rote Lupinen dabei haben möchte. Allerdings werden die wohl erst im nächsten Jahr blühen. Macht nichts - es ist auf jeden Fall eine von den mehrjährigen Sorten.

Hier ein Überblick über die Lupinenecke:



Wenn man genau hinschaut, entdeckt man hier nur zweifarbige Sorten:
Rosa-Pink / Blau-Weiß / Purpur-Crème / Blau-Dunkelrot



Das Verblühen beginnt von unten. Schnell entwickeln sich die Schoten mit den Samen.
Oben gehen noch immer weitere Knospen auf.



Das tiefe Dunkelblau mag ich besonders gern. 
Erst beim fortgesetzten Erblühen wird das dunkelrote Innere sichtbar - geheimnisvoll!
Auch die naturweiße Kerze hat im Chor (siehe letztes Foto) eine spezifische Wirkung,
besänftigt die Seele, beruhigt, hat etwas Mildes.




Ein ständiges Hummelgebrumm begleitet die Lupinenecke.



Farbgruppen:



Samstag, 18. Mai 2013

Die Wunderblumen gedeihen prächtig



Schon jetzt haben diese kleinen Grünschnäbel das Potenzial, mich zu betören, auch wenn sie noch keinen Duft ausstrahlen. Aus den kleinen Torftöpchen schauen am Boden schon die ersten feinen Würzelchen heraus. Pfingstmontag soll es noch sehr regnerisch werden bei uns, daher dürfen die Zöglinge noch im Haus bleiben, allerdings will ich sie morgen schon in einen größeren Topf umpflanzen, dann können die Wurzeln sich weiter ausdehnen. Im Minigewächshaus werden dann nochmal 6 Samenkörner keimen. Mehr demnächst ...

Dienstag, 7. Mai 2013

Farbige Meere

Wie erfüllen sie unsere Seele mit Freude, die Meere, die sich im Mai über den Garten ergießen! Meere aus Farben und Formen ... 

Heute will ich Meere aus Miniblüten hereinfluten lassen, hierher, in mein Gartenblog. Es sind die Polster, die den Boden bedecken wie kleine Kissen, aber auch die filigranen Dächer, die bei unserem Blick nach oben den Himmel über uns schmücken wie ein Schleier die Braut.

Einheitlich und perfekt ...

... aber machen nicht gerade die Fehler das Leben interessant?

Unser Kirschbaum, dessen Blüten niemals alle zu Kirschen werden können -  es würde ihn brechen!

Wunder gibt es immer wieder ...

Eine ganz liebe Seele schickte mir zu Weihnachten ein kleines Wunder in dunklen Körnchen. Seit einigen Tagen ruhen sechs dieser Körnchen in dunkler Erde ... und schwupps ... schon ein paar Tage später ist das Wunder zu sehen:




So etwas Schönes, das so klein beginnt und so viel Bewundernswertes verspricht, berührt mich immer tief in der Seele. Was für ein WUNDERschönes Geschenk, liebe Monika!
Ich werde die kleinen Hübschen jeden Tag betüddeln, um sie bald als große Wunder im Garten schnuppern zu können. Sie werden wohl in unsere Terrassentröge kommen, wo wir an Sommerabenden sitzen werden. Schließlich sollen sie besonders am Abend betörend duften.

Demnächst mehr dazu in diesem Theater ...

Und wenn mein Minigewächshaus nach den Eisheiligen die ersten sechs Pflänzchen in die beiden Tröge entlässt, dann werde ich noch eine zweite Serie für die Gartenbeete keimen lassen. Ich freue mich so!

Samstag, 27. April 2013

Unter den Wolken ...

Über den Wolken .... 
muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Alle Ängste, alle Sorgen, 
sagt man,
blieben darunter verborgen ....
(aus einem Lied von Reinhard Mey)

Und wo finden wir sie dann - 
die Ängste, die Sorgen, die Schatten?
Natürlich unter den Wolken!
Und wenn ein Flugzeug nicht so hoch fliegt,
dass es über den Wolken sich in der Freiheit bewegt,
dann machen seine Kondensstreifen ...
SCHATTEN!

Hier der Beweis:

Schatten von Kondensstreifen auf der hoch liegenden Wolkenschicht - entdeckt bei einem Gartenspaziergang

Aber nein!
Das kann nicht sein!

Die Sonne scheint doch nicht von unten gegen die Kondensstreifen ...

Wie erklärt es sich dann?
Wer weiß Rat?

Oder war es doch so,
weil die Sonne bereits unterging?

Ich weiß es nicht mehr,
denn das Foto habe ich schon lange in meinem Fotoapparat gehabt
und die Ursprungsdatei habe ich dort eben gerade gelöscht ...
so ein Mist!

Übrigens wäre der Sonnenuntergang dann von links unten her anzunehmen.
Das würde zum Schatten passen.